Kontakt
DRK KV Dresden e.V.
Rettungshundestaffel
Klingerstraße 20
01139 Dresden
Constanze Bardehle (Staffelleitung)
0171 6996232
Alarmierung
Die Alarmierung der Rettungshundestaffel
erfolgt über die RHS Koordinierungsstelle:

Benutzeranmeldung
Prüfungen
Wenn Hund und Hundeführer die Ausbildung abgeschlossen haben, steht am Ende des Weges die Prüfung zum Rettungshund. Der Hund muss jedoch bei seiner ersten Prüfung ein Mindestalter von 16 Monaten haben und darf nicht älter als 6 Jahre sein.
Man unterscheidet 2 Arten: die Flächenprüfung und die Trümmerprüfung.
Nur Rettungshunde mit einer nach DIN-Norm bestandenen und gültigen Prüfung sind zum Einsatz zugelassen. Weiterhin muss die Prüfung aller 18 Monate wiederholt werden, um die Einsatzfähigkeit aufs Neue nachzuweisen.
Die Flächenprüfung
Sowohl Trümmer- als auch Flächenprüfungen werden nach der „Gemeinsamen Prüfungs- und Prüferordnung für Rettungshundeteams (Trümmer-/Flächensuche) gemäß DIN 13050 (GemPRO-RHT [T/F])“ geprüft.
Die Prüfung besteht aus mehreren Teilen, wobei jeder einzelne Teil bestanden werden muss:
- Fachfragenkatalog
- Verweistest
- Gehorsam
- Suche
Dabei schreibt die Prüfungsordnung genau vor, wie die Flächensuche auszusehen hat: „Die Suchfläche soll ca. 30 000 m2 bei einer Mindestbreite von 100 m haben. Die Waldsuchfläche muss Unterholz – und Buschbestand haben.“
Reine Suchzeit beträgt 20 min, wobei die Einsatzbefragung, evtl. Pausen für den Hund und die Versorgung am Opfer nicht mit einberechnet, wohl aber bewertet wird.
Bewertet werden sowohl der Hund als auch sein Hundeführer in folgenden Kriterien:
Hundeführer:
- Informationsgewinnung, Einsatzbefragung
- Beurteilung der Lage
- Suchansatz
- Führung des Hundes auf Distanz (Teamarbeit)
- Rettungsmaßnahmen am Vermissten
Hund:
- Suchintensität
- Führigkeit, Gehorsam
- Beweglichkeit im Gelände
- Verweisen an der vermissten Person
Die Trümmerprüfung
Die Prüfungsordnung ist auch hier die gleiche gemäß DIN 13050 und besteht wie die Flächenprüfung aus mehreren Teilbereichen, die allesamt bestanden werden müssen:
- Fachfragenkatalog
- Gehorsam
- Gewandtheitsprüfung (Gerätearbeit)
- Suche
Auch hier wird die Trümmersuche in der Prüfungsordnung genau beschrieben: „Die abzusuchende Trümmerfläche soll zwischen 800 m2 und 2000 m2 betragen. Der abzusuchende Trümmerbereich soll mindestens 6 voneinander unabhängige, teils unter erdgleiche Verstecke aufnehmen können.“ Zusätzlich werden verschiedene Ablenkungen (Speisereste, Kleidungsstücke, Schwelfeuer, akustische Geräusche) ins Suchgebiet durch die Prüfer eingebracht.
Der Prüfling hat für die Suche mit seinem Hund 20 min. Zeit.
Bewertet werden sowohl der Hund als auch sein Hundeführer in folgenden Kriterien:
Hundeführer:
- Informationsgewinnung, Einsatzbefragung
- Beurteilung der Lage
- Suchansatz
- Führung des Hundes auf Distanz (Teamarbeit)
- Rettungsmaßnahmen am Vermissten
Hund:
- Suchintensität
- Führigkeit, Gehorsam
- Beweglichkeit im Gelände
- Verweisen an der vermissten Person
- Ablenkungen (Speisereste, Feuer, Rauch, Kleidung, akustische Geräusche usw.)








