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DRK KV Dresden e.V.
Rettungshundestaffel
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01139 Dresden

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Die Alarmierung der Rettungshundestaffel
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Prüfungen

Wenn Hund und Hundeführer die Ausbildung abgeschlossen haben, steht am Ende des Weges die Prüfung zum Rettungshund. Der Hund muss jedoch bei seiner ersten Prüfung ein Mindestalter von 16 Monaten haben und darf nicht älter als 6 Jahre sein.

Man unterscheidet 2 Arten: die Flächenprüfung und die Trümmerprüfung.

Nur Rettungshunde mit einer nach DIN-Norm bestandenen und gültigen Prüfung sind zum Einsatz zugelassen. Weiterhin muss die Prüfung aller 18 Monate wiederholt werden, um die Einsatzfähigkeit aufs Neue nachzuweisen.

Verweistest
Verweistest
Freifolge
Freifolge
Trageübung
Trageübung
Suchansatz
Suchansatz

Die Flächenprüfung

Sowohl Trümmer- als auch Flächenprüfungen werden nach der „Gemeinsamen Prüfungs- und Prüferordnung  für Rettungshundeteams (Trümmer-/Flächensuche) gemäß DIN 13050 (GemPRO-RHT [T/F])“ geprüft.

Die Prüfung besteht aus mehreren Teilen, wobei jeder einzelne Teil bestanden werden muss:

  • Fachfragenkatalog
  •  Verweistest 
  • Gehorsam
  • Suche

Dabei schreibt die Prüfungsordnung genau vor, wie die Flächensuche auszusehen hat: „Die Suchfläche soll ca. 30 000 m2 bei einer Mindestbreite von 100 m haben. Die Waldsuchfläche muss Unterholz – und Buschbestand haben.“

Reine Suchzeit beträgt 20 min, wobei die Einsatzbefragung, evtl. Pausen für den Hund und die Versorgung am Opfer nicht mit einberechnet, wohl aber bewertet wird.

Bewertet werden sowohl der Hund als auch sein Hundeführer in folgenden Kriterien:

Hundeführer:

  • Informationsgewinnung, Einsatzbefragung
  • Beurteilung der Lage
  • Suchansatz
  • Führung des Hundes auf Distanz (Teamarbeit)
  • Rettungsmaßnahmen am Vermissten

Hund:

  • Suchintensität
  • Führigkeit, Gehorsam
  • Beweglichkeit im Gelände
  • Verweisen an der vermissten Person

Die Trümmerprüfung

Die Prüfungsordnung ist auch hier die gleiche gemäß DIN 13050 und besteht wie die Flächenprüfung aus mehreren Teilbereichen, die allesamt bestanden werden müssen:

  • Fachfragenkatalog
  • Gehorsam
  • Gewandtheitsprüfung (Gerätearbeit)
  • Suche

Auch hier wird die Trümmersuche in der Prüfungsordnung genau beschrieben: „Die abzusuchende Trümmerfläche soll zwischen 800 m2 und 2000 m2 betragen. Der abzusuchende Trümmerbereich soll mindestens 6 voneinander unabhängige, teils unter erdgleiche Verstecke aufnehmen können.“ Zusätzlich werden verschiedene Ablenkungen (Speisereste, Kleidungsstücke, Schwelfeuer, akustische Geräusche) ins Suchgebiet durch die Prüfer eingebracht.

Der Prüfling hat für die Suche mit seinem Hund 20 min. Zeit.

Bewertet werden sowohl der Hund als auch sein Hundeführer in folgenden Kriterien:

Hundeführer:

  • Informationsgewinnung, Einsatzbefragung
  • Beurteilung der Lage
  • Suchansatz
  • Führung des Hundes auf Distanz (Teamarbeit)
  • Rettungsmaßnahmen am Vermissten

Hund:

  • Suchintensität
  • Führigkeit, Gehorsam
  • Beweglichkeit im Gelände
  • Verweisen an der vermissten Person
  • Ablenkungen (Speisereste, Feuer, Rauch, Kleidung, akustische Geräusche usw.)
Suchansatz zur Trümmersuche
Suchansatz zur Trümmersuche
Atli konzentriert auf der Leiter
Atli konzentriert auf der Leiter
Nelly auf der Leiter
Nelly auf der Leiter