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DRK KV Dresden e.V.
Rettungshundestaffel
Klingerstraße 20
01139 Dresden
Constanze Bardehle (Staffelleitung)
0171 6996232
Alarmierung
Die Alarmierung der Rettungshundestaffel
erfolgt über die RHS Koordinierungsstelle:

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12.11.2011 - Großübung "Herbstamphibie"

als Erste vor Ort die Freiwillige Feuerwehr aus Hellerau und Klotzsche - mit Unterstützung der Alarmgruppe der Wasserwacht Freital wird der Brand bekämpft

die ersten Ertrinkenden sind gerettet - Wärmeerhalt steht nun an oberster Stelle

die Sanitäter der Wasserwacht gehen an Bord

die Übergabe der Evakuierten

Erstversorgung von Verletzten an Bord - unkonventionell: Wärmeerhalt mit Dienstjacke

geschafft
Es war soweit. Im Rahmen der regelmäßig stattfindenden Übungen der Bereitschaft Dresden wurde diesmal ein Szenario auf dem Wasser kreiert. Eine wunderbare Gelegenheit die Leistungsfähigkeit und das Leistungsspektrum der Wasserwachten im Kreisverband Dresden darzustellen. Nach langfristiger Vorbereitung fand dazu am Samstag den 12.11.2011 die Großübung „Herbstamphibie“ in Zusammenarbeit mit dem THW, der Freiwilligen Feuerwehr, der Alarmgruppe der Wasserwacht Freital und natürlich der Bereitschaft Dresden statt. Als Wasserretter haben wir uns die Rettung von Ertrinkenden, die Erstversorgung an Bord des havarierten Schiffes und Unterstützung der Transporttrupps als Aufgaben definiert. Zum Einsatz kamen über 50 Kameradinnen und Kameraden der Dresdner Wasserwachten. Neben Mimen, Sanitätern, Rettungsbootsbesatzung, Fließwasserrettern waren auch mehrere Beobachter eingesetzt.
Die eigentliche Rettungsübung begann mit dem Abruf der Einsatzkräfte um 9:07Uhr. Der Bereitstellungsraum der Wasserretter war das Clara-Zetkin-Heim. Mit unserem Auto und drei MTW´s von Feuerwehr und Bereitschaft wurden die Helfer zum Unglücksort gebracht. Das Boot wurde sofort vor Ort von fünf Helfern ins Wasser getragen und die Einsatzbereitschaft der Fließwasserretter und des Rettungsbootes hergestellt. Nach Freigabe des Schiffes im Anschluss an die Brandbekämpfung wurden die Sanitätertrupps an Bord gebracht und die Transporthelfer auf die Boote des THW verteilt. Parallel mussten die Fließwasserretter in Zusammenarbeit mit dem Rettungsboot bereits mehrere Ertrinkende bzw. hergestellte Dummys aus dem Wasser retten. Vom Wasser zum Lande wurden die Verletzten, die Schiffspassagiere und die Ertrinkenden an die Bereitschaft übergeben.
Die Leistungen unserer Wasserretter waren dabei hervorragend. Kritikpunkte wurden kaum gefunden. Für unbedingt notwendig für zukünftige Einsätze wird die Mitarbeit eines Fachberaters Wasserrettung der Wasserwachten Dresden in der Einsatzleitung und die Ausrüstung mit eigenen BOS-Funkgeräten erachtet.
Die Leitung dankt auf diesem Wege nochmals allen Helfern für Ihr Engagement. Es ist nicht selbstverständlich, dass man seine Freizeit mit solchen ehrenamtlichen Einsätzen verbringt. Vor dem Hintergrund der fehlenden gesellschaftlichen Wertschätzung ist dies besonders achtenswert. Beispielsweise konnte man Kommentare von Schaulustigen hören, welche sich über die wieder entstehenden Kosten Gedanken machten. Das wir die Übung als Helfer im übertragenen Sinne mit unseren Mitgliedsbeiträgen und durchgeführten Diensten selbst finanzieren ist unbekannt.
Wir vertrauen auch weiterhin auf Eure Einsatzbereitschaft und hoffen mit Übungen, Training, Ausbildung, Diensterfahrung zur Erhöhung der Sicherheit auf dem Wasser betragen zu können.
Euer
Markus Osterwald
13.11.2011 (Wasserwacht)

